SMIA Showcase

750 Drohnen über dem Berliner Olympiastadion

Für die internationale Filmkampagne zu Project Hail Mary hob SMIA 750 Drohnen über das Berliner Olympiastadion. Design, Genehmigungen, Logistik und Flugplanung entstanden in nur 14 Tagen, denn der Kampagnentermin stand fest, bevor die erste Drohne startete.

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750 Drohnen über dem Berliner Olympiastadion

Für die internationale Filmkampagne zum Kinostart von Project Hail Mary hob SMIA 750 Drohnen über das Berliner Olympiastadion. Zwischen Auftrag und Show lagen 14 Tage. In dieser Zeit entstanden Design, Genehmigungen, Sicherheitskonzept, Logistik und Flugplanung.

Zwei Wochen bis zum Start

Vierzehn Tage sind für eine Show dieser Größe wenig. Die Genehmigung allein braucht üblicherweise länger, und sie hängt an Unterlagen, die erst existieren müssen: Flugplan, Sicherheitskonzept, Nachweis der Sperrflächen. Alles lief parallel statt nacheinander.

Die kreative Umsetzung entwickelte die US-Agentur AdHoc. Am Himmel erschienen zentrale Motive des Films: Rocky, die außerirdische Hauptfigur, die Botschaften „Hallo Erde“ und „Hallo Berlin“, die beiden Raumschiffe und der Astronautenhelm.

Warum das Olympiastadion

Eine Formation von 300 Metern Breite braucht Fläche, und sie braucht sie geräumt. Das Olympiastadion bot beides. Weil das Gelände vollständig frei war, konnten die Motive über die Stadiongrenzen hinauswachsen, statt sich in den Schutzabständen zu verlieren.

Bei Drohnenshows entscheidet der Standort über die maximale Motivgröße. Wer eng bebaut startet, fliegt kleiner.

Hinter den Kulissen: 800 Akkus, zehn Leute

Am Tag vor der Show lud, prüfte und sortierte das Team 800 Akkus. Parallel dazu liefen 750 Drohnen durch Vorbereitung und Konfiguration.

Die Operation stemmten zehn Spezialisten. Jeder Akku und jede Drohne durchlief dabei dieselben Prüfprozesse wie bei größeren Produktionen. Die Teamgröße ändert nichts am Prüfumfang, sie ändert nur, wie eng getaktet gearbeitet wird.

Der Showabend

Der Aufbau begann in den frühen Morgenstunden. Ein öffentliches Event war es nicht, trotzdem hatte sich herumgesprochen, dass über dem Stadion etwas passieren würde.

Das Wetter spielte mit: kein Regen, kaum Wind, klare Sicht. Kurz nach Einbruch der Dunkelheit stiegen die 750 Drohnen auf. Rocky erschien über Berlin, dann die Botschaften, dann durchquerten die Raumschiffe den Nachthimmel. Zum Schluss entstand der Astronautenhelm in einer Formation, die weit über das Stadion hinaus sichtbar blieb. Die Show lief über zehn Minuten.

Ihr Ansprechpartner

Peter Smiatek

Geschäftsführer

Kontaktdaten Whatsapp Linkedin
Peter Smiatek, Designer für Drohnenlichtshows bei SMIA