180 Drohnen.
Ein Stadion.
Ein präziser Moment.
Bei der DATEV Challenge Roth verband SMIA Drohnenshows Inhouse-Design, Timecode, Musik, Feuerwerk, Laser und Licht zu einer emotionalen Luftinszenierung mit hoher Präzision.Eine Drohnenshow bei der DATEV Challenge Roth muss mehr leisten, als nur am Ende eines langen Renntages sichtbar zu sein. Sie steht in einem Umfeld, das bereits voller Emotionen ist: Zieleinlauf, Musik, Licht, Laser, Pyrotechnik, Zuschauer im Stadion und Athletinnen und Athleten, für die dieser Moment oft das Ende einer monatelangen Vorbereitung bedeutet.
Genau deshalb durfte die Show nicht wie ein zusätzlicher Effekt wirken. Sie musste sich in das Gesamtbild einfügen. Mit 180 Drohnen, einem vollständig intern entwickelten Design, präziser Timecode-Anbindung und einer engen Abstimmung mit Feuerwerk, Laser, Licht und Musik entstand eine Inszenierung, die bewusst nicht auf reine Größe setzte. Der Anspruch lag auf Timing, Nähe, Wahrnehmung und emotionaler Präzision.
Für SMIA Drohnenshows war die Produktion ein Beispiel dafür, wie professionelle Drohnenshows wirken können, wenn sie nicht isoliert geplant werden, sondern als Teil einer größeren Live-Produktion.
Drohnenshow bei der DATEV Challenge Roth als Teil eines Gesamterlebnisses
Die DATEV Challenge Roth ist kein gewöhnlicher Veranstaltungsrahmen. Der Zieleinlauf im Stadion lebt von Energie, Erschöpfung, Erleichterung und Gemeinschaft. Eine Drohnenlichtshow muss diese Stimmung aufnehmen, ohne sie zu überdecken.
Deshalb war von Anfang an klar: Die Drohnen sollten nicht neben der Show stehen, sondern ein Teil davon werden. Pyrotechnik, Lasershow, Licht, Musik und Drohnen wurden als gemeinsames Erlebnis gedacht. Die Show lief über Timecode. Das bedeutet, dass der Startpunkt der Drohnen nicht manuell nach Gefühl gesetzt wurde, sondern von einer externen Quelle definiert war. Dadurch konnten sich die Drohnen exakt in die bestehende Dramaturgie einfügen.
Gerade bei solchen Produktionen entscheidet nicht nur die Anzahl der Drohnen über die Wirkung. Entscheidend ist, ob jedes Element zur richtigen Zeit am richtigen Ort erscheint.
„Bei dieser Show ging es nicht darum, möglichst viele Drohnen zu zeigen. Es ging darum, dass sich jede Bewegung in Musik, Feuerwerk, Laser und Licht einfügt“
— Peter Smiatek, Gründer SMIA Drohnenshows
Warum 180 Drohnen keine Einschränkung waren
180 Drohnen klingen im Vergleich zu großen internationalen Schwärmen zunächst überschaubar. Für diese Produktion war genau das ein Vorteil. Große Drohnenschwärme brauchen viel Raum, größere Sicherheitsabstände und wirken aus der Distanz oft weniger direkt. Bewegungen erscheinen träger, räumliche Tiefe geht für das Publikum schneller verloren und das Erlebnis wird eher beobachtet als gefühlt.
SMIA verfolgt bei solchen Produktionen einen anderen Ansatz: Die Show wird so nah an das Publikum gebracht, wie es unter den jeweiligen Sicherheitsbedingungen möglich ist. Dadurch entsteht ein deutlich intensiveres Gefühl für Bewegung, Geschwindigkeit und Dreidimensionalität.
Wenn Drohnen weiter entfernt fliegen, sieht der Zuschauer häufig vor allem ein Bild. Wenn sie näher am Publikum arbeiten, entsteht ein Raumgefühl. Man spürt, dass die Motive nicht nur auf einer Fläche liegen, sondern sich im Himmel aufbauen, drehen, öffnen und wieder auflösen.
Das ist ein entscheidender Unterschied. Eine professionelle Drohnenshow muss nicht automatisch größer werden, um stärker zu wirken. Sie muss richtig geplant, sauber positioniert und auf den realen Wahrnehmungsraum des Publikums abgestimmt sein.
Inhouse-Design mit Fokus auf Emotion und Wahrnehmung
Das komplette Design der Drohnenshow wurde inhouse entwickelt. Der Anspruch lag nicht auf geometrischer Perfektion allein, sondern auf emotionaler Lesbarkeit. Zum ersten Mal wurden nach Kenntnis von SMIA in Deutschland Motive eingesetzt, die nicht ausschließlich nach dem Prinzip sauber konturierter, geometrischer Formen programmiert wurden.
Der Ansatz folgt stärker dem tatsächlichen Inhalt eines Motivs. Dunkle und leere Stellen werden dabei nicht als Lücke verstanden, sondern bewusst als Gestaltungselement genutzt. Die menschliche Wahrnehmung ergänzt fehlende Informationen automatisch. Dadurch kann mit deutlich weniger Drohnen ein intensiveres Gesamtbild entstehen.
Dieses Prinzip verändert die Art, wie Drohnenshow-Design gedacht wird. Es geht nicht darum, jede Linie vollständig mit Lichtpunkten zu füllen. Es geht darum, genau die Punkte zu setzen, die das Auge braucht, um das Bild zu erfassen. Das Ergebnis ist eine effizientere Nutzung der Drohnen und eine weichere, lebendigere Bildwirkung als bei rein technisch-geometrischen Formen.
„Wir können mit dieser neuen Designtechnik mit deutlich weniger Drohnen ein intensiveres Ergebnis erzeugen. Das Motiv entsteht nicht nur aus den sichtbaren Lichtpunkten, sondern auch aus den bewusst gesetzten dunklen Bereichen“
— Peter Smiatek, Gründer SMIA Drohnenshows
Gerade für emotionale Produktionen ist dieser Ansatz wertvoll. Er lässt Motive weniger technisch und weniger schematisch wirken. Die Drohnen werden nicht nur als Pixel im Himmel verstanden, sondern als Teil einer visuellen Wahrnehmung.

Drohnenshow bei der DATEV Challenge Roth: präzise auf Musik und Timecode
Musik war bei dieser Show kein Hintergrund. Sie war die Grundlage für Rhythmus, Übergänge und Wirkung. Die Drohnen mussten nicht ungefähr zur Musik passen, sondern präzise darauf reagieren.
Durch den Timecode wurde der Ablauf der Drohnenshow mit der Gesamtproduktion verbunden. Der Startpunkt der Drohnen wurde von außen definiert, sodass sich die Show exakt in den Ablauf aus Pyrotechnik, Lasershow, Licht und Musik einfügte. Für das Publikum entsteht dadurch ein geschlossenes Erlebnis. Es wirkt nicht so, als würden verschiedene Showelemente nacheinander abgespielt. Sie greifen ineinander.
Dieser Punkt ist besonders wichtig für Agenturen, Veranstalter und technische Leiter. Eine Drohnenshow ist in einer großen Live-Produktion selten ein isoliertes Gewerk. Sie muss mit anderen Systemen sprechen, zuverlässig starten, exakt getaktet laufen und auch unter realen Bedingungen stabil funktionieren.
Das eingesetzte System hat in zahlreichen Produktionen gezeigt, dass Drohnenshows nahtlos in Gesamtproduktionen integriert werden können. Gerade bei Shows mit Musik, Licht, Laser und Feuerwerk ist diese Integrationsfähigkeit entscheidend. Denn der stärkste Moment entsteht nicht durch ein einzelnes Element, sondern durch das präzise Zusammenspiel aller Gewerke.
Feuerwerk, Laser, Licht und Drohnen in einem System
Die Kombination aus Feuerwerk und Drohnen war bei der DATEV Challenge Roth kein additiver Effekt. Sie wurde szenisch geplant. Feuerwerk, Drohnen, Laser und Licht hatten jeweils eine eigene Aufgabe. Die Drohnen schufen Form, Bewegung und räumliche Bilder. Das Feuerwerk setzte Energie, Akzente und Höhepunkte. Laser und Licht verbanden den Raum zwischen Stadion, Publikum und Himmel.
Ein wichtiger Bestandteil war die Abstimmung des Feuerwerks auf die Drohnenszenarien. Mithilfe von Finale3D und der in Zusammenarbeit mit Verge Aero entwickelten Schnittstelle für das Feuerwerksdesign-Tool konnte das Feuerwerk präzise auf die Szenen der Drohnenshow abgestimmt werden. Dadurch ließen sich die pyrotechnischen Elemente nicht nur zeitlich, sondern auch gestalterisch in das Gesamtbild integrieren.
Das verändert die Qualität einer hybriden Show. Feuerwerk läuft dann nicht einfach parallel zur Drohnenshow. Es reagiert auf Szenen, verstärkt Bewegungen und setzt Akzente dort, wo sie dramaturgisch Sinn ergeben.

„Eine Drohnenshow kann bestimmte Bilder und Bewegungen erzeugen. Feuerwerk kann Energie und Druck in einen Moment bringen. In der richtigen Kombination entsteht etwas, das keines der beiden Elemente allein leisten kann“
— Peter Smiatek, Gründer SMIA Drohnenshows
Drohnenshow mit Feuerwerk trotz erhöhter Brandgefahr
Bei der Produktion herrschte eine hohe Gefährdungsstufe im Hinblick auf Brandgefahr. Nach den bereitgestellten Informationen lag sie bei Stufe 4. Das Feuerwerk musste deshalb eingeschränkt werden. Gerade unter solchen Bedingungen zeigt sich, wie wichtig ein kontrolliertes Zusammenspiel der Gewerke ist.
Die Einschränkung war kein gestalterisches Ende, sondern ein planerischer Rahmen. Anstatt Feuerwerk maximal einzusetzen, wurde es gezielt dort verwendet, wo es die Szenarien der Drohnenshow verstärken konnte. Das Ergebnis war keine Überlagerung, sondern eine klare Gewichtung: Die Drohnen trugen die Bilder, das Feuerwerk setzte die Akzente.
Diese Arbeitsweise passt zu professionellen Pyro-Drohnenshows. Nicht die Menge der Effekte entscheidet, sondern ihre Präzision. Besonders bei erhöhten Sicherheitsanforderungen braucht es ein Konzept, das technische Möglichkeiten, rechtliche Rahmenbedingungen, Brandschutz und Wirkung zusammenbringt.
Für SMIA steht deshalb nicht der Gedanke im Vordergrund, Drohnenshows als Ersatz für Feuerwerk zu positionieren. Die DATEV Challenge Roth zeigte vielmehr, dass beide Elemente gemeinsam stärker sein können, wenn sie verantwortungsvoll geplant und sauber synchronisiert werden.
Nähe statt Masse: Warum Distanz die Wirkung verändert
Viele Drohnenshows werden über ihre Größe erzählt. 500 Drohnen, 1.000 Drohnen, mehrere tausend Drohnen. Das kann sinnvoll sein, wenn das Motiv sehr groß gedacht ist oder über weite Distanz sichtbar sein soll. Für ein Stadionerlebnis ist Größe allein aber nicht automatisch die beste Lösung.
Große Schwärme brauchen große Flächen. Daraus entstehen größere Abstände zum Publikum. Die Drohnen wirken dann oft langsamer, weniger körperlich und weniger räumlich. Das Publikum sieht ein beeindruckendes Bild in der Ferne, erlebt aber weniger Tiefe.
Bei der DATEV Challenge Roth lag der Fokus auf Nähe, Immersion und optischer Geschwindigkeit. Durch den kleineren Schwarm und die präzise Platzierung konnte die Show unmittelbarer wirken. Bewegungen erscheinen schneller, Motive werden direkter wahrgenommen und die Dreidimensionalität bleibt für das Publikum besser erfassbar.
Das ist ein wichtiger Gedanke für die Zukunft professioneller Drohnenshows. Nicht jede Produktion braucht den größten Schwarm. Manche Produktionen brauchen die richtige Distanz, das richtige Timing und ein Design, das aus weniger Drohnen mehr Wirkung erzeugt.
Was diese Produktion für SMIA bedeutet
Die Drohnenshow bei der DATEV Challenge Roth zeigt, wofür SMIA Drohnenshows steht: technische Präzision, gestalterische Eigenständigkeit und die Fähigkeit, Drohnen in komplexe Live-Produktionen einzubinden.
Mit 180 Drohnen entstand eine Show, die nicht über Masse funktionierte, sondern über Design, Timing, Nähe und Integration. Das vollständige Inhouse-Design ermöglichte einen Ansatz, der nicht nur geometrische Formen abbildete, sondern mit Wahrnehmung, Leerstellen und emotionaler Lesbarkeit arbeitete. Die Timecode-Steuerung sorgte dafür, dass die Drohnen präzise im Zusammenspiel mit Musik, Feuerwerk, Laser und Licht liefen. Die Abstimmung mit Finale 3D und Verge Aero machte es möglich, auch das Feuerwerk gezielt auf die Drohnenszenarien auszurichten.
Für SMIA war diese Produktion deshalb mehr als eine Drohnenlichtshow im Rahmen eines großen Sportevents. Sie war ein Beispiel dafür, wie Drohnenshows in Zukunft gedacht werden können: nicht als isoliertes Bild am Himmel, sondern als integrierter Bestandteil einer Gesamtinszenierung.
Am Ende ging es nicht um die Frage, ob 180 Drohnen viel oder wenig sind. Es ging darum, was man mit ihnen gestaltet. Bei der DATEV Challenge Roth wurde daraus eine präzise Luftinszenierung, die Emotion, Technik und Showdesign zusammengeführt hat.
Peter Smiatek
Gründer von SMIA Drohnenshows
Peter Smiatek ist Drohnenshow-Spezialist, Operator, Techniker und Ausbilder mit mehr als sieben Jahren internationaler Erfahrung im Verge Aero System. Er war an Produktionen in Europa, den USA und im Nahen Osten beteiligt – von Festivals und Markeninszenierungen bis zu Großprojekten mit mehreren tausend Drohnen.
