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Wacken Open Air 2023

Im legendärsten Jahr des Wacken Open Air erreichten tausende Fans das Gelände nicht mehr. Schlamm, Regen und Chaos prägten das Festival, doch gemeinsam mit Verge Aero flog SMIA die Show trotzdem. Ein Beleg dafür, dass die Technologie auch extremen Bedingungen standhält.

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Details

Wacken Open Air 2023: die erste Drohnenshow der Festivalgeschichte

Das Wacken Open Air 2023 ging als Mudfighter Edition in die Festivalgeschichte ein. Dauerregen verwandelte das Gelände in Schlamm, der Veranstalter verhängte einen Einlassstopp, tausende Fans mit gültigem Ticket kamen nicht mehr aufs Gelände. In genau diesem Jahr flogen die ersten Drohnenshows in der Geschichte von Wacken.

Die Frage dahinter war offen: Funktioniert ein Format aus Licht und Choreografie vor einem Metal-Publikum? Vier Shows an vier Abenden gaben die Antwort.

Technik unter Dauerregen

Während das Gelände im Schlamm versank, flogen die Drohnen weiter. Regen und Wind sind für Drohnenshows die kritischen Faktoren, weil beide Flugstabilität und Sichtbarkeit beeinträchtigen. SMIA flog die Shows gemeinsam mit Verge Aero trotzdem an allen vier Abenden. Kein Ausfall, keine Absage.

Damit war der Praxisbeleg erbracht, den kein Datenblatt liefert: Das System hält Bedingungen stand, unter denen klassische Pyrotechnik an ihre Grenzen kommt.

Helloween: Kürbisse am Nachthimmel

Zur Performance von Helloween formten die Drohnen leuchtende Kürbisse, Band-Symbole und animierte Sequenzen. Die Motive folgten dem Songverlauf, statt nur nebenher zu leuchten.

Iron Maiden: Eddie über dem Gelände

Die Hommage an Iron Maiden zeigte Eddie, die Bandfigur, in einer Größe, die vom gesamten Gelände aus lesbar blieb. Der Detailgrad entschied hier über die Wirkung: Eine bekannte Figur muss sofort erkennbar sein, sonst funktioniert das Motiv nicht.

Lemmy Kilmister zum Auftritt von Doro

Während Doro Pesch spielte, erschien das Gesicht von Lemmy Kilmister am Himmel. Ein Porträt aus Drohnen zu bauen, das aus hunderten Metern Entfernung als diese eine Person erkennbar bleibt, gehört zu den schwierigsten Aufgaben im Showdesign. Das Publikum reagierte still.

Finale: der Drache über Wacken

Zum Abschluss entstand ein Drache aus hunderten Drohnen, der sich über das Gelände bewegte und Feuereffekte am Himmel simulierte. Bewegte Kreaturen sind aufwändiger als statische Motive, weil jede Drohne einer eigenen Flugbahn folgt und die Silhouette dabei geschlossen bleiben muss.

Fazit

Wacken 2023 steht für Schlamm und Chaos. Für SMIA steht das Jahr für den Nachweis, dass Drohnenshows auch dann fliegen, wenn die Bedingungen gegen sie arbeiten. Und dafür, dass Metal und Drohnenchoreografie zusammengehen.

Ihr Ansprechpartner

Peter Smiatek

Geschäftsführer

Kontaktdaten Whatsapp Linkedin
Peter Smiatek, Designer für Drohnenlichtshows bei SMIA