Drohnenshow DATEV Challenge ROTH 2026
Die Drohnenshow bei der DATEV Challenge Roth war Teil einer komplexen Live-Produktion aus Pyrotechnik, Lasershow, Licht, Musik und Stadiondramaturgie. Statt auf eine möglichst große Drohnenanzahl zu setzen, entwickelte SMIA eine präzise integrierte Show mit 180 Drohnen, vollständigem Inhouse-Design und Timecode-Anbindung.
Details
Drohnenshow DATEV Challenge Roth
Die Drohnenshow bei der DATEV Challenge Roth war Teil einer komplexen Live-Produktion aus Pyrotechnik, Lasershow, Licht, Musik und Stadiondramaturgie. Statt auf eine möglichst große Drohnenanzahl zu setzen, entwickelte SMIA eine präzise integrierte Show mit 180 Drohnen, vollständigem Inhouse-Design und Timecode-Anbindung.
Der Fokus lag auf Nähe, Timing und Wirkung. Die Drohnen sollten nicht als separates Element erscheinen, sondern sich nahtlos in das Finale einfügen.
Keyfacts
- Projekt: DATEV Challenge ROTH
- Drohnen: 180 Lichtshowdrohnen
- Design: vollständig inhouse bei SMIA entwickelt
- Synchronisation: Timecode-gesteuerter Start über externe Quelle
- Integration: Feuerwerk, Laser, Licht und Musik
- Pyro-Planung: Abstimmung über Finale 3D und Verge Aero Schnittstelle
- Besonderheit: Motive mit bewusster Nutzung dunkler und leerer Bildbereiche
- Rahmenbedingung: eingeschränkter Pyroeinsatz aufgrund erhöhter Brandgefährdung
- Anspruch: hohe emotionale Wirkung bei kompakter Drohnenanzahl
Drohnenshow DATEV Challenge Roth als Teil einer präzisen Live-Produktion
Die gesamte Drohnenshow lief über Timecode. Der Startpunkt wurde nicht manuell gesetzt, sondern über eine externe Quelle definiert. Dadurch konnten die Drohnen exakt in den Ablauf der Gesamtproduktion eingebunden werden.
Für eine Show mit Feuerwerk, Laser, Licht und Musik ist diese Synchronisation entscheidend. Die Drohnen starten nicht „ungefähr im richtigen Moment“, sondern folgen einem präzisen zeitlichen Raster. So entsteht ein geschlossenes Bild aus allen Gewerken.
„Entscheidend war nicht, 180 Drohnen separat zu zeigen. Entscheidend war, dass jede Bewegung zur Musik, zum Licht, zum Feuerwerk und zur gesamten Dramaturgie passt“, sagt Peter Smiatek, Gründer von SMIA Drohnenshows.
180 Drohnen, bewusst gesetzte Leerstellen und ein neues Motivverständnis
Das komplette Design wurde bei SMIA intern entwickelt. Der gestalterische Ansatz unterschied sich bewusst von klassischen, rein geometrisch aufgebauten Drohnenmotiven.
Statt jede Kontur vollständig mit Lichtpunkten nachzuzeichnen, wurden dunkle und leere Bereiche gezielt als Gestaltungselement genutzt. Die menschliche Wahrnehmung ergänzt fehlende Bildinformationen automatisch. Dadurch lassen sich mit weniger Drohnen intensivere Motive erzeugen.
Das Design folgt damit nicht nur der äußeren Kontur, sondern stärker dem tatsächlichen Inhalt eines Motivs. Die Drohnen werden effizienter eingesetzt, die Bilder wirken weniger schematisch und die Show bleibt näher an der emotionalen Wirkung der Musik.
„Wir können mit dieser Technik mit deutlich weniger Drohnen ein intensiveres Ergebnis erzeugen. Das Motiv entsteht nicht nur aus den sichtbaren Lichtpunkten, sondern auch aus den bewusst gesetzten dunklen Bereichen“, erklärt Peter Smiatek.
Feuerwerk, Laser und Drohnen im gemeinsamen Timing
Ein zentraler technischer Bestandteil war die Verbindung von Drohnenshow und Feuerwerk. Die Pyrotechnik wurde nicht parallel zur Drohnenshow geplant, sondern gezielt auf die einzelnen Szenarien abgestimmt.
Dafür kam Finale 3D zum Einsatz. Über die in Zusammenarbeit mit Verge Aero entwickelte Schnittstelle für das Feuerwerksdesign-Tool konnte das Feuerwerk präzise auf die Drohnenszenen ausgerichtet werden.
Aufgrund erhöhter Brandgefährdung musste der Pyroeinsatz eingeschränkt werden. Gerade dadurch wurde die Abstimmung wichtiger. Feuerwerk wurde dort eingesetzt, wo es die Drohnenbilder verstärkte, ohne sie zu überlagern.
„Drohnen erzeugen Form, Bewegung und räumliche Bilder. Feuerwerk bringt Energie in den Moment. In der richtigen Kombination entsteht eine Wirkung, die keines der beiden Elemente allein erreicht“, so Peter Smiatek.
Warum Nähe stärker wirken kann als große Drohnenschwärme
Große Drohnenschwärme benötigen große Flächen und größere Sicherheitsabstände. Dadurch rücken Shows häufig weiter vom Publikum weg. Bewegungen wirken aus der Distanz langsamer, und die Dreidimensionalität geht teilweise verloren.
Bei der DATEV Challenge Roth lag der Fokus deshalb nicht auf Masse, sondern auf Nähe und präziser Positionierung. 180 Drohnen konnten so eingesetzt werden, dass sie für das Publikum direkter, schneller und räumlicher wirkten.
Diese Nähe verändert die Wahrnehmung. Die Show wird nicht nur gesehen, sondern stärker erlebt. Gerade im Zusammenspiel mit Musik, Laser, Licht und Feuerwerk entsteht dadurch ein deutlich immersiverer Eindruck.
Was diese Drohnenshow DATEV Challenge Roth technisch besonders macht
Die Drohnenshow DATEV Challenge Roth zeigt, wie SMIA Drohnenshows in komplexe Live-Produktionen integriert: mit präzisem Timing, eigenem Designansatz, belastbarer Systemtechnik und klarer Abstimmung mit anderen Gewerken.
180 Drohnen wurden nicht als Limit verstanden, sondern als gestalterischer Rahmen. Durch Timecode, Inhouse-Design, Pyro-Integration und Nähe zum Publikum entstand eine kompakte, technisch präzise und emotional wirkende Luftinszenierung.
Die Produktion zeigt: Entscheidend ist nicht allein die Anzahl der Drohnen. Entscheidend ist, wie präzise sie eingesetzt werden.
Lesen Sie auch den ausführlichen Projekt-Artikel in unserem News-Blog!

Drohnenshow DATEV Challenge ROTH


















